9. Biogastagung Dresden

Veranstalter

Technische Universität Dresden; Institut für Abfallwirtschaft und Altlasten

Das Institut für Abfallwirtschaft und Altlasten an der Technischen Universität Dresden wurde durch den Zusammenschluss der Professur für Abfallwirtschaft mit der Professur für Altlasten im September 1995 neu gegründet. An dem neuen Standort der TU-Außenstelle in Pirna-Copitz verfügt das Institut über moderne Laboratorien, Seminarräume sowie große räumliche Kapazitäten für Forschungsreaktoren.

Durch den Zusammenschluss der Lehrgebiete Abfallwirtschaft und Altlasten zu einem neuen Institut besteht die Möglichkeit, ein breites Spektrum umweltbezogener Forschung abzudecken, welches sich insbesondere mit naturwissenschaftlichen, technischen und ökonomischen Fragestellungen aus der Abfallwirtschaft und Altlastensanierung befasst. Interdisziplinäre Aspekte fließen auch in die Ausbildung der Studenten ein.

Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. Veit Grundmann
Technische Universität Dresden
Institut für Abfallwirtschaft und Altlasten
Professur für Abfall- und Kreislaufwirtschaft
Pratzschwitzer Str. 15
01796 Pirna
Tel.: +49 (3501) 53 00 41
Fax : +49 (3501) 53 00 22
E-Mail: Veit.Grundmann[at]tu-dresden.de

EESA Verbundinitiative Erneuerbare Energie Sachsen

Erneuerbare Energien bilden eine tragende Säule in einer sicheren und umweltfreundlichen Energieversorgung. In Sachsen haben sich zahlreiche Unternehmen dieser Branche in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich entwickelt und sind damit zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor im Freistaat geworden. Ein wesentlicher Grund dafür bildet die innovative,
vielfältige Technologiekompetenz der Akteure in dieser Region.
Die Verbundinitiative Erneuerbare Energien Sachsen (EESA) fördert diese Entwicklung mit dem Ziel, die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der sächsischen Unternehmen aus den verschiedenen Bereichen der Erneuerbaren Energien weiter zu stärken. Mit strategischer Netzwerkarbeit, gezielter Innovationsförderung und Absatzunterstützung will die EESA insbesondere zur Schaffung neuer, zukunftsfähiger Arbeitsplätze sowie zusätzlicher Wertschöpfung in Sachsen nachhaltig beitragen.
Die EESA wurde 2008 vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) mit dem Ziel der stärkeren Vernetzung sächsischer Unternehmen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien gestartet.
Als Projektträger fungiert die VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, die mit ihren 180 Spezialisten bereits seit über 30 Jahren als zuverlässiger Partner für Wirtschaft, Forschung/Wissenschaft und Politik im Hightech-Bereich agiert.

Ansprechpartner:

Dr.-Ing. Antje Zehm
EESA-Verbundinitiative
c/o VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Kramergasse 2, 5. OG
01067 Dresden
Tel: +49 (0) 351 / 486797 – 11
Fax: +49 (0) 351 / 486797 – 49
E-Mail: info[at]eesa-sachsen.de

Papiertechnische Stiftung

Die Papiertechnische Stiftung (PTS) unterstützt Unternehmen aller Branchen bei der Entwicklung und Anwendung von modernen faserbasierten Lösungen. Als Innovationsmotor, Entwickler, Problemlöser und Aus- und Weiterbilder. Als international vernetztes Forschungszentrum schafft die PTS Grundlagen für Wertschöpfung in der Papierkette und angrenzenden Branchen. Gemeinsam mit ihren Kunden entwickelt die PTS umweltverträgliche und nachhaltige Produkte und Prozesse. Die PTS hilft ihren Kunden bei der Lösung operativer Aufgaben im Tagesgeschäft neutral und vertraulich und sichert den Unternehmen kompetente und motivierte Mitarbeiter.

Die PTS wurde 1951 als Stiftung gegründet. Seit über 60 Jahren arbeitet die PTS erfolgreich und vertrauensvoll mit ihren Kunden zusammen. Um für die komplexen Herausforderungen effizient innovative Lösungen zu entwickeln, ist die Zusammenarbeit in Netzwerken unverzichtbar. Die PTS ist national und international gut vernetzt, sie kooperiert mit Universitäten, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Verbänden und Unternehmen.

Ansprechpartner:

Dr.-ing. Christina Dornack
Papiertechnische Stiftung
Pirnaer Straße 37
01809 Heidenau
Tel +49 3529 551-60
Fax +49 3529 551-899
E-Mail: christina.dornack[at]ptspaper.de

Institut für Biogas, Kreislaufwirtschaft und Energie

Prof. Dr.-Ing. Frank Scholwin ist Umweltingenieur und hat an der Universität Rostock und der Bauhaus-Universität Weimar im Bereich der biologischen Abfallbehandlung promoviert.
Im Zeitraum von 2003 bis 2010 hat er Forschung und Beratung im Bereich Biogastechnologie am Deutschen Biomasseforschungszentrum gGmbH (bis 2008 Institut für Energetik und Umwelt gGmbH) selbst realisiert und koordiniert. 2011 und 2012 war er dessen wissenschaftlicher Geschäftsführer. Seit 2008 ist er Honorarprofessor Biogas/Bioenergie an der Universität Rostock.
Mit Begeisterung realisiert und entwickelt er Forschungs- und Beratungsprojekte im Spannungsfeld von Biogastechnologie, Energiewirtschaft, Landwirtschaft und Abfallwirtschaft. Daraus sind bereits viele Projekte zur Beratung von Anlagenbetreibern, Energieversorgern, Finanzinstitutionen, Verbänden und Behörden entstanden, so dass ein fundiertes und aktuelles Verständnis sowohl organisatorischer als auch technischer und ökonomischer Zusammenhänge dieses Kundenkreises besteht.

Besondere fachliche Schwerpunkte sind:
• Bewertung von Biogastechnologie-Konzepten,
• Standortanalysen,
• Konzepte zur Biogasaufbereitung und -einspeisung sowie zur Nutzung von Biomethan,
• Einwerbung von nationalen und internationalen Fördermitteln sowie
• Veranstaltungsorganisation und das Halten von Fachvorträgen einschließlich universitärer Lehre,
• Publikation von Fachwissen in Büchern und Zeitschriften.

Ansprechpartner:

Prof. Dr.-Ing. Frank Scholwin
Institut für Biogas, Kreislaufwirtschaft und Energie
Henßstraße 9
99423 Weimar
Tel.: +49 (0) 36 43 – 7 40 23 64
Fax: +49 (0) 36 43 – 7 40 23 63
E-Mail: info[at]biogasundenergie.de

DBFZ Deutsches Biomasseforschungszentrum gemeinnützige GmbH

Das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) arbeitet als zentraler und unabhängiger Vordenker im Bereich der energetischen Biomassenutzung an der Frage, wie die begrenzt verfügbaren Biomasseressourcen nachhaltig und mit höchster Effizienz zum bestehenden, vor allem aber auch zu einem zukünftigen Energiesystem beitragen können. Im Rahmen der Forschungstätigkeit identifiziert, entwickelt, begleitet, evaluiert und demonstriert das DBFZ die vielversprechendsten Anwendungsfelder für Bioenergie und die besonders positiv herausragenden Beispiele gemeinsam mit Partnern aus Forschung, Wirtschaft und Öffentlichkeit.

Visionen für den Beitrag der Bioenergie im Energiesystem in verschiedenen Szenarien der Energiesystementwicklung bzw. der Entwicklung der Rahmenbedingungen werden daraus abgeleitet und bewertet. Hierzu zählen der Beitrag der Biomasse in einem nachhaltigen Energie- und Wirtschaftssystem (Einsatz von Biomasse in strategisch wichtigen Sektoren, maximale Wertschöpfung aus Biomasse, klimaneutrale Energiebereitstellung, hocheffiziente Technologien) sowie die Integration von Biomasse in ein nachhaltiges Bioökonomiesystem.

Mit der Arbeit des DBFZ soll das Wissen um die Möglichkeiten einer energetischen Nutzung der Biomasse insgesamt aktiv gestaltet werden und die herausragende Stellung des Industriestandortes Deutschland in diesem Sektor dauerhaft abgesichert werden.

Ansprechpartner:

Dr.-Ing. Jan Liebetrau
Bereichsleiter Biochemische Konversion
DBFZ Deutsches Biomasseforschungszentrum gemeinnützige GmbH
Torgauer Straße 116
04347 Leipzig
Tel. +49 (0)341 2434-716
E-Mail: jan.liebetrau[at]dbfz.de

Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS

Das Forschungsfeld »Umwelt- und Verfahrenstechnik« befasst sich mit Separations- und Reaktionstechnik von der Materialentwicklung bis hin zum Bau von Anlagen und Reaktoren. Prozesse und Verfahren zur energetischen und stofflichen Nutzung von Biomasse sowie die Entwicklung und Implementierung effizienter membrangestützter Trennprozesse in flüssigen und gasförmigen Medien bilden die Arbeitsschwerpunkte der Abteilung »Biomassetechnologien und Membranverfahrenstechnik«.  Sie befasst sich mit der Konzeption, technischen Entwicklung, Erprobung, praktischen Implementierung und Optimierung innovativer Prozesse und Aggregate für die Biomassekonversion, für die Behandlung und Aufbereitung von kommunalen und industriellen Ab- bzw. Produktionswässern
und mit der fluiddynamisch optimierten Mischung biogener und anorganischer Substrate. Die Entwicklung, Testung und Pilotierung von Membranprozessen für Trennaufgaben in flüssigen und gas-/dampfförmigen Medien stellt eine weitere wichtige Säule dar. Die Abteilung verfolgt eine integrative Strategie, indem sie effizienzsteigernde technologische Verbindungen von Membranprozessen mit den anderen Arbeitsfeldern herstellt und in Form von Verfahren und technischen Systemen umsetzt (z. B. zur Gewinnung von Biogas und Bioalkoholen oder zur Wasserbehandlung). Mit dem Applikationszentrum Membrantechnik in Schmalkalden und dem Applikationszentrum Bioenergie in Pöhl verfügt die Abteilung zusätzlich zu den Laboren in Dresden und Hermsdorf über ausgezeichnete Infrastrukturen zur Durchführung praxisnaher Untersuchungen im technischen Maßstab.

Ansprechpartner:

Dr.-Ing. Burkhardt Faßauer
Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS
Abteilung Biomassetechnologien und Membranverfahrenstechnik
Winterbergstraße 28
01277 Dresden
Telefon +49 (0) 351 2553-7667
Fax +49 351 2554-222
E-Mail: burkhardt.fassauer[at]ikts.fraunhofer.de

Universität Rostock; Lehrstuhl Abfall- und Stoffstromwirtschaft

Der sorgfältige Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen und deren Schonung gewinnt immer stärker an Bedeutung. Vor dem Hintergrund weltweit steigender Energiekosten und Abfallmengen beschäftigt sich die Forschergruppe des Lehrstuhls Abfall- und Stoffstromwirtschaft (ASW) vorrangig mit den Fragen der Optimierung der stofflichen und energetischen Verwertung von Bio- und Sekundärrohstoffen. Mit der Realisierung von energieeffizienten Stoffkreisläufen über die gesamte Wertschöpfungskette wird ein wesentlicher Beitrag zur Ressourcenschonung – und somit zum Umweltschutz – geleistet.

Die Schwerpunkte in der angewandten Forschung & Entwicklung liegen in den Bereichen:

  • Abfallwirtschaft und -technik,
  • stoffliche und energetischen Verwertung von Biomasse
  • Internationale Abfallwirtschaft und Bioenergieforschung

Ansprechpartner:

Prof. Dr.mont. Michael Nelles
Universität Rostock
Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät
Lehrstuhl Abfall- und Stoffstromwirtschaft
Justus-von-Liebig-Weg 6
18059 Rostock
Tel.: +49 (0)381-498-34-00
Fax: +49 (0)381-498-34-02
E-Mail: michael.nelles[at]uni-rostock.de

Die Veranstaltung wird unterstützt durch:

Forum für Abfallwirtschaft und Altlasten e.V.

Der Verein Forum für Abfallwirtschaft und Altlasten e.V. wurde im Oktober 1995 als gemeinnütziger Verein gegründet, um das Institut für Abfallwirtschaft und Altlasten an der Technischen Universität Dresden bei seiner Aufgabenerfüllung in Forschung und Lehre in materieller und geistiger Hinsicht zu unterstützen.
Zu unseren Zielen gehören:

  • Ausbau enger und stabiler Verbindungen zu wissenschaftlichen und behördlichen Einrichtungen sowie zur gewerblichen Wirtschaft auf nationaler und internationaler Ebene
  • Beratung und Unterstützung der Studierenden bei ihren praktischen Tätigkeiten während des Studiums und beim Übertritt von der Hochschule in das berufliche Leben
  • Förderung wissenschaftlicher Karrieren durch Diplom- und Promotionsstipendien
  • Organisation von Fachtagungen und Herausgabe wissenschaftlicher Publikationen

Durch ihre materielle und ideelle Unterstützung leisten Fördermitglieder einen wichtigen Beitrag, wodurch wir unsere Aufgaben besser erfüllen können.

Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. Veit Grundmann
Forum für Abfallwirtschaft und Altlasten e.V.
Pratzschwitzer Str. 15
D-01796 Pirna
Telefon: 03501-530038
Fax:       03501-530017
E-Mail: forum[at]mailbox.tu-dresden.de

Energy Saxony e.V.

„Energy Saxony“ ist ein wirtschaftsorientiertes Netzwerk, das darauf abzielt, die Wettbewerbsfähigkeit und die Exportstärke der Unternehmen der sächsischen Energiebranche auszubauen sowie die Leistungsfähigkeit der Forschung im Bereich Energie weiter zu stärken. In diesem Zusammenhang hat sich „Energy Saxony“ die Aufgabe gestellt, die Realisierung innovativer Lösungen für nachhaltige Energietechnologien, deren Überführung in neue Produkte und Dienstleistungen sowie die Stärkung des Produktionsstandortes Sachsen voranzutreiben und damit gezielt die Chancen zu nutzen, die sich aus der Energiewende ergeben. Diese Zielstellung impliziert zudem einen ganz wesentlichen Beitrag zur Gestaltung eines zukunftsfähigen Energiesystems.

Ansprechpartner:

Energy Saxony e.V.
Dr. Antje Zehm (Netzwerkmanagement)
c/o Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS
Winterbergstr. 28
01277 Dresden
Telefon +49 (0)351 486797-13
Fax +49 (0)351 486797-49
E-Mail: zehm[at]energy-saxony.net
www.energy-saxony.net

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